Kirche Vitznau

Fotos

Fotograf: Kurt Wisler    (Grössere Fotos und Bildergalerie durch anklicken)

einige Daten

AdresseSeestrasse, 6354 Vitznau
Lageim Dorfzentrum, beim alten Schulhaus
3 Minuten ab Schiffstation
Lageplan
Baujahr1904, Renovationen 1954, 1985, 2013
Baustilhistorisierender, englischer Stil
OrgelOrgelbau Kuhn AG, Baujahr 1932
- pneumatische Traktur, 2 Manuale + Pedal
- 15 Register, kein Schwellwerk
Platzangebot150 Personen
Parkplätzeöffentliche, gebührenpflichtige Parkplätze in der Nähe
Kostenfür Hochzeiten:
- für Mitglieder der Ref. Kirchgemeinde Luzern gratis
- übrige gemäss Tarifordnung (sie auch unter Hochzeit )
für Konzerte: nach Absprache

zur Entstehung

Die Vitznauer Markuskirche ist die erste und älteste reformierte Kirche auf der Luzerner-Landschaft. Seitdem die Vitznau-Rigibahn ihren Betrieb aufgenommen hatte, kamen zunehmend auch reformierte Kurgäste in die mehrheitlich katholische Gegend. Damit wuchs das Bedürfnis nach evangelischen Gottesdiensten und sogar der Wunsch nach einer eigenen Kirche. Besonders der Basler Bankier Kaufmann-Neukirch setzte sich in dieser Sache ein und erhielt rege Unterstützung durch den damaligen Maschinenmeister der Rigi-Bahn, Gottfried Braun. Bald wurden erste Gottesdienste im Schulhaus abgehalten.

Nach dem tödlichen Unfall des Hauptinitianten ergriff Gottfried Braun die Federführung zur Verwirklichung einer eigenen Kirche, welche schliesslich, nach einem Entwurf des Basler Architekten Paul Reber, für 46’000 Franken im neuromanisch-gotischem Stil realisiert und am Fronleichnamstag 1904 eingeweiht werden konnte.

Die Vitznauer Kirchengenossenschaft, seit 1935 die „Protestanten-Vereinigung“ , ist bis heute Besitzerin der Kirche. Den Unterhalt übernimmt jedoch seit längerer Zeit die Kirchgemeinde Luzern.

Auf das 50-Jahre-Jubiläum hin wurde die Kirche umfassend renoviert. Dank verschiedenen Gönnern sowie einem Beitrag der politischen Gemeinde konnte als Höhepunkt dieser Renovation 1954 eine dritte Glocke eingeweiht werden. Fünf Jahre später erklang zum ersten Mal eine Orgel in der Markuskirche.1985 und 2013 folgten weiter Renovationen.